Unsere Begleitung
Begleitung in der letzten Lebensphase
Schwerstkranke und sterbende Menschen möchten häufig in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Unsere qualifizierten ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen begleiten sie dort, wo sie leben - zu Hause, in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Auch eine Begleitung im Krankenhaus ist möglich.
Die Begleitung orientiert sich an den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen. Manchmal bedeutet dies ein Gespräch oder gemeinsames Erinnern, manchmal eine kleine Unternehmung, gemeinsames Schweigen oder einfach die Gewissheit, dass jemand da ist.
Auch An - und Zugehörige werden einbezogen und können durch Gespräche und zeitweise Entlastung unterstützt werden.
Wie kommt eine Begleitung zustande?
Der Wunsch nach einer Begleitung kann von dem Betroffenen selbst, von An - und Zugehörigen oder auch von beteiligten Einrichtungen und Diensten an uns herangetragen werden. Beispielsweise können Pflegeeinrichtungen , ambulante Pflegedienste , Ärzt*innen, Krankenhäuser oder andere Beratungs- und Versorgungsangebote auf die Möglichkeit einer ambulanten Hospizbegleitung aufmerksam machen und mit Einverständnis der Betroffenen den Kontakt zu uns herstellen.
Nach Kontaktaufnahme führt die hauptamtliche Koordination ein persönliches Erstgespräch. Dabei geht es darum, die aktuelle Situation kennenzulernen und gemeinsam zu schauen, welche Form der Unterstützung gewünscht und passend ist.
Anschließend vermitteln wir eine geeignete ehrenamtliche Begleitperson. Beim ersten Kennlernen können beide Seiten in Ruhe schauen, ob die Begleitung miteinander stimmig ist.
Bei Bedarf informieren und beraten wir auch zu weiteren Unterstützungsangeboten und vermitteln Kontakte zu geeigneten Diensten und Netzwerkpartner*innen.
Unsere Begleitung ist kostenfrei.